Emma Corrin: Filme, Serien und ihre wichtigsten Rollen

Emma Corrin

Emma Corrin

Wer nach Emma Corrin sucht, landet schnell bei sehr unterschiedlichen Fragen: In welchen Filmen und Serien spielt Corrin mit? Wie wichtig war The Crown für die Karriere? Was hat es mit Deadpool & Wolverine und Nosferatu auf sich? Und warum wird Corrin aktuell besonders häufig mit Pride and Prejudice verbunden? Dazu kommen Suchanfragen rund um Rami Malek, die oft genauso viel Aufmerksamkeit bekommen wie die eigentliche Schauspielkarriere.

Die Schwierigkeit: Emma Corrins Laufbahn lässt sich nicht sinnvoll auf eine einzige bekannte Rolle reduzieren. Nach dem internationalen Durchbruch als Diana Spencer in The Crown folgten bewusst sehr unterschiedliche Projekte – vom romantischen Drama über Mystery und Horror bis zum Marvel-Blockbuster. 2026 kommt mit Pride and Prejudice zudem eine Rolle hinzu, die Corrin erneut in eine klassische literarische Figur verwandelt.

Dieser Überblick ordnet die wichtigsten Filme und Serien von Emma Corrin chronologisch ein, erklärt, welche Rollen für die Karriere besonders entscheidend waren und beantwortet auch die häufigsten Fragen zu Pride and Prejudice, Rami Malek, Deadpool und Nosferatu.

Wer ist Emma Corrin?

Emma Corrin wurde am 13. Dezember 1995 in Royal Tunbridge Wells in Kent, England, geboren. Internationale Bekanntheit erlangten sie vor allem durch die Darstellung von Diana Spencer in der vierten Staffel von The Crown. Für diese Leistung erhielten sie unter anderem einen Golden Globe und einen Critics’ Choice Award und wurden für einen Emmy nominiert.

Corrin identifiziert sich als nichtbinär und verwendet die englischen Pronomen they/them. Entsprechend bezeichnet Corrin sich auch als „actor“ statt „actress“. Für deutschsprachige Texte ist deshalb „Schauspieler*in“ oder schlicht „Schauspielperson“ eine passendere Beschreibung als eine automatische Einordnung als Schauspielerin.

Interessant an Corrins Karriere ist weniger die Anzahl der Produktionen als deren Unterschiedlichkeit. Nach dem historischen Netflix-Drama folgten bewusst Rollen, die ein völlig anderes Bild von Corrin zeigen.

Emma Corrin in The Crown: Der große Durchbruch

Die wichtigste frühe Rolle ist ohne Zweifel Diana Spencer in The Crown.

Corrin spielt Diana in der vierten Staffel der Netflix-Serie und konzentriert sich dabei nicht nur auf die öffentliche Figur. Besonders interessant ist, wie die Darstellung zwischen Dianas öffentlichem Auftreten und ihrer privaten Unsicherheit wechselt.

Das ist ein wichtiger Grund, warum die Performance so stark wahrgenommen wurde: Corrin spielt keine bloße historische Kopie. Die Rolle funktioniert vielmehr als Entwicklung einer jungen Frau, die plötzlich in eine extrem beobachtete Welt gerät.

Warum The Crown für Corrins Karriere so entscheidend war

Vor The Crown war Corrin einem internationalen Publikum weitgehend unbekannt. Nach der Staffel änderte sich das innerhalb kurzer Zeit.

Die Rolle brachte Corrin:

  • internationale Bekanntheit,
  • einen Golden Globe,
  • einen Critics’ Choice Award,
  • eine Emmy-Nominierung,
  • und Zugang zu deutlich größeren Film- und Fernsehproduktionen.

Ein oft unterschätzter Punkt: Corrins Diana ist nur für eine bestimmte Phase der Figur zuständig. The Crown verteilt Dianas Lebensgeschichte auf unterschiedliche Schauspielgenerationen. Corrins Leistung musste deshalb vor allem den Übergang von der jungen Diana zur öffentlichen Persönlichkeit glaubwürdig machen.

Gerade deshalb sollte man Corrins Auftritt nicht ausschließlich danach beurteilen, ob er einer historischen Vorlage äußerlich ähnelt. Die eigentliche Stärke liegt in der emotionalen Entwicklung der Figur.

Emma Corrin: Filme und Serien nach The Crown

Nach The Crown hätte Corrin leicht auf historische oder biografische Rollen festgelegt werden können. Genau das passierte jedoch nicht.

Stattdessen entwickelte sich die Filmografie in mehrere Richtungen.

My Policeman

In My Policeman aus dem Jahr 2022 spielt Corrin Marion Taylor. Das romantische Drama spielt in einer Zeit, in der Homosexualität in Großbritannien gesellschaftlich und rechtlich stark unter Druck stand.

Die Rolle war ein deutlicher Kontrast zu Diana. Statt einer realen historischen Persönlichkeit steht hier eine Figur im Mittelpunkt, deren Beziehung und Lebensentscheidungen von gesellschaftlichen Erwartungen geprägt werden.

Für Zuschauer, die Corrin ausschließlich aus The Crown kennen, ist My Policeman deshalb eine gute Möglichkeit zu sehen, wie stark sich Corrins Schauspielstil außerhalb eines historischen Serienformats verändert.

Lady Chatterley’s Lover

Ebenfalls 2022 folgte Lady Chatterley’s Lover. Corrin spielt Lady Constance Chatterley, eine Figur aus dem bekannten Roman von D. H. Lawrence.

Die Produktion verlangt eine andere Art von Präsenz als The Crown. Während Diana stark über öffentliche Beobachtung und psychologische Spannung funktioniert, ist Constance stärker mit persönlicher Freiheit, gesellschaftlichen Normen und emotionaler Selbstbestimmung verbunden.

Gerade diese beiden Filme zeigen, dass Corrins Karriere nach The Crown nicht einfach auf „noch mehr historische Dramen“ ausgerichtet war.

A Murder at the End of the World

2023 übernahm Corrin die Hauptrolle Darby Hart in der Mystery-Serie A Murder at the End of the World.

Darby ist eine junge Hackerin und Ermittlerin, die in eine abgeschlossene Gruppe wohlhabender Menschen gerät, in der ein Mord geschieht.

Diese Rolle ist für die Filmografie besonders interessant, weil Corrin hier eine deutlich modernere Figur spielt. Statt Kostüm und historischem Umfeld stehen Technologie, Isolation, Rätsel und psychologische Spannung im Vordergrund.

Wer Corrin bisher nur als Diana kannte, bekommt hier wahrscheinlich den größten Stilwechsel innerhalb der bisherigen Serienrollen.

Emma Corrin in Deadpool & Wolverine

Eine der bekanntesten Fragen lautet: Spielt Emma Corrin in Deadpool mit?

Ja. Corrin spielt in Deadpool & Wolverine aus dem Jahr 2024 Cassandra Nova, eine mächtige und ungewöhnliche Marvel-Figur.

Der Film markierte einen wichtigen Schritt, weil Corrin damit in eine der größten Mainstream-Franchises der Gegenwart wechselte.

Besonders interessant ist dabei der Gegensatz zu The Crown: Diana Spencer verlangte Zurückhaltung, Verletzlichkeit und eine historische Nachahmung. Cassandra Nova funktioniert dagegen über Bedrohlichkeit, Absurdität, Selbstbewusstsein und eine stark stilisierte Präsenz.

Corrins Marvel-Rolle beweist deshalb nicht einfach, dass sie „auch Action kann“. Vielmehr zeigt sie, dass sie ihre Bildschirmpräsenz an vollkommen unterschiedliche Genres anpassen kann.

Ein praktischer Tipp für Zuschauer

Wer Corrin bisher nur aus The Crown kennt, sollte Deadpool & Wolverine nicht mit der Erwartung ansehen, dort dieselbe Art von Schauspiel zu bekommen.

Die Figur ist bewusst überzeichnet. Gerade der Kontrast macht die Rolle interessant.

Emma Corrin in Nosferatu

2024 war Corrin außerdem in Robert Eggers’ Gothic-Horrorfilm Nosferatu zu sehen. Dort spielt Corrin Anna Harding.

Nosferatu unterscheidet sich wiederum deutlich von Marvel und Netflix. Der Film arbeitet mit einer düsteren historischen Atmosphäre, langsamer Spannung und einer stark ausgeprägten Bildsprache.

Corrins Beteiligung ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie breit die Rollenwahl geworden ist: historische Serie, romantisches Drama, Mystery, Superheldenfilm und Gothic Horror liegen innerhalb weniger Jahre nebeneinander.

Ein weniger offensichtlicher Karriereaspekt wird dabei leicht übersehen: Nach einem extrem erfolgreichen Durchbruch besteht für Schauspieler*innen immer das Risiko, dauerhaft mit der ersten großen Rolle verbunden zu werden. Corrins spätere Projekte wirken dagegen wie ein bewusstes Gegensteuern gegen diese Festlegung.

Pride and Prejudice: Emma Corrin als Elizabeth Bennet

Die nächste große Rolle ist Elizabeth Bennet in Pride and Prejudice.

Netflix produziert eine neue sechsteilige Adaption von Jane Austens Roman. Corrin übernimmt die Rolle der Elizabeth Bennet, während Jack Lowden Mr. Darcy spielt. Dolly Alderton schrieb die neue Adaption, Regie führt Euros Lyn. Netflix hat die Serie für 2026 angekündigt.

Damit kehrt Corrin zwar wieder in ein historisches Setting zurück, aber die Rolle ist nicht einfach eine Wiederholung von Diana.

Elizabeth Bennet ist eine literarische Figur mit einer sehr eigenständigen Stimme. Sie ist intelligent, schlagfertig und gleichzeitig in ein gesellschaftliches System eingebunden, das ihre persönlichen Entscheidungen stark beeinflusst.

Warum diese Besetzung interessant ist

Die Besetzung ist vor allem deshalb spannend, weil Corrin bereits bewiesen hat, dass sie historische Figuren glaubwürdig spielen kann – aber Elizabeth Bennet eine völlig andere Energie benötigt.

Diana in The Crown ist eine reale Person, deren öffentliches Bild dem Publikum bereits bekannt ist.

Elizabeth Bennet dagegen ist eine fiktionale Figur, die von Corrin neu interpretiert werden kann.

Das macht Pride and Prejudice zu einem interessanten nächsten Karriereschritt.

Netflix hat bereits einen offiziellen Teaser veröffentlicht und bestätigt Corrin als Elizabeth Bennet sowie Jack Lowden als Mr. Darcy.

Emma Corrin und Rami Malek: Was ist passiert?

Auch die Suchanfrage „Emma Corrin Rami Malek“ führt regelmäßig zu großem Interesse.

Corrin und Rami Malek wurden 2023 erstmals häufiger gemeinsam öffentlich wahrgenommen. Im September 2023 wurden sie in London beim Küssen fotografiert, nachdem zuvor bereits gemeinsame Auftritte, unter anderem bei einem Bruce-Springsteen-Konzert und den US Open, Spekulationen über eine Beziehung ausgelöst hatten.

Die Beziehung wurde weitgehend privat gehalten. Im April 2025 berichteten mehrere Medien, dass sich die beiden nach knapp zwei Jahren Beziehung getrennt hätten.

Wichtig ist hier die zeitliche Einordnung: Rami Malek und Emma Corrin sind kein Schauspielduo aus einem gemeinsamen Filmprojekt. Das öffentliche Interesse an beiden entstand vor allem durch ihre private Beziehung.

Für die Einordnung von Corrins Karriere sollte diese Geschichte deshalb getrennt von ihrer Filmografie betrachtet werden.

Welche Emma-Corrin-Produktion lohnt sich für wen?

Wer gerade erst mit Corrins Arbeiten beginnt, kann sich an dieser Reihenfolge orientieren:

  1. The Crown – für Corrins bekannteste und preisgekrönte Rolle.
  2. A Murder at the End of the World – für Mystery und eine moderne Hauptfigur.
  3. Deadpool & Wolverine – für eine völlig andere, comicartige Seite.
  4. Nosferatu – für Gothic Horror und eine düstere Atmosphäre.
  5. My Policeman – für ein emotionales Beziehungsdrama.
  6. Lady Chatterley’s Lover – für historische Romantik und gesellschaftliche Konflikte.
  7. Pride and Prejudice – besonders interessant, wenn man Corrins Entwicklung bis 2026 verfolgen möchte.

Diese Reihenfolge ist sinnvoller als einfach nach Veröffentlichungsdatum zu schauen, weil sie die Bandbreite von Corrins Schauspiel besser sichtbar macht.

Drei interessante Erkenntnisse über Emma Corrins Karriere

1. Der größte Erfolg war nicht automatisch die endgültige Richtung

Nach The Crown wäre es naheliegend gewesen, Corrin hauptsächlich in prestigeträchtigen historischen Dramen einzusetzen. Stattdessen kamen Marvel, Horror, Mystery und zeitgenössische Stoffe hinzu.

Das spricht für eine Karriereentscheidung, bei der nicht nur Bekanntheit, sondern auch Rollenvielfalt eine Rolle spielt.

2. Corrins Filmografie funktioniert über starke Kontraste

Diana Spencer, Darby Hart, Cassandra Nova, Anna Harding und Elizabeth Bennet könnten kaum unterschiedlicher sein.

Genau darin liegt eine der interessantesten Eigenschaften der Karriere: Die Rollen bauen nicht einfach aufeinander auf. Sie wechseln bewusst Ton, Genre und körperliche Präsenz.

3. Pride and Prejudice ist mehr als nur „die nächste Kostümrolle“

Auf den ersten Blick könnte die Besetzung von Elizabeth Bennet wie eine Rückkehr zu The Crown wirken. Tatsächlich ist die schauspielerische Aufgabe grundlegend anders.

Diana war eine reale Person, deren Gestik, Stimme und öffentliche Geschichte bereits dokumentiert sind. Elizabeth Bennet ist dagegen eine literarische Figur, bei der Corrin stärker ihre eigene Interpretation entwickeln kann.

Das macht die neue Austen-Serie zu einem interessanten Test dafür, wie Corrin mit einer der bekanntesten weiblichen Figuren der englischen Literatur umgeht.

FAQ

In welchen Filmen und Serien spielt Emma Corrin mit?

Zu den bekanntesten Produktionen gehören The Crown, My Policeman, Lady Chatterley’s Lover, A Murder at the End of the World, Deadpool & Wolverine, Nosferatu, Black Mirror und 100 Nights of Hero. 2026 folgt Pride and Prejudice mit Corrin als Elizabeth Bennet.

Spielt Emma Corrin in Pride and Prejudice mit?

Ja. Emma Corrin spielt Elizabeth Bennet in der neuen sechsteiligen Pride and Prejudice-Adaption von Netflix. Jack Lowden übernimmt die Rolle von Mr. Darcy, Olivia Colman spielt Mrs. Bennet. Die Serie ist für 2026 vorgesehen.

Welche Rolle spielt Emma Corrin in Deadpool & Wolverine?

Corrin spielt Cassandra Nova, eine mächtige Gegenspielerin im Marvel-Film Deadpool & Wolverine aus dem Jahr 2024. Die Rolle unterscheidet sich deutlich von Corrins Darstellung der Diana in The Crown und zeigt eine wesentlich stärker stilisierte Seite des Schauspielens.

Welche Rolle spielt Emma Corrin in Nosferatu?

In Robert Eggers’ Nosferatu spielt Corrin Anna Harding. Der Film von 2024 ist ein Gothic-Horrorfilm und gehört damit zu den deutlich düstereren Produktionen in Corrins bisheriger Filmografie.

Waren Emma Corrin und Rami Malek ein Paar?

Ja. Corrin und Rami Malek waren ungefähr zwei Jahre miteinander liiert. Ihre Beziehung wurde 2023 öffentlich sichtbar; im April 2025 wurde über die Trennung nach fast zwei Jahren berichtet.

Fazit

Emma Corrins Karriere lässt sich am besten als bewusster Wechsel zwischen sehr unterschiedlichen Figuren verstehen. The Crown machte Corrin international bekannt, doch die folgenden Projekte verhinderten, dass diese eine Rolle zur dauerhaften Schublade wurde.

My Policeman und Lady Chatterley’s Lover zeigten Corrin in emotionalen Dramen, A Murder at the End of the World brachte Mystery, Deadpool & Wolverine den Marvel-Mainstream und Nosferatu den Gothic Horror. Mit Elizabeth Bennet in Pride and Prejudice folgt 2026 nun eine literarische Ikone, die wiederum eine ganz andere Art von Präsenz verlangt.

Wer Emma Corrin bisher nur als Diana Spencer kennt, hat deshalb erst einen Teil ihrer Arbeit gesehen. Gerade die Unterschiede zwischen den Rollen machen ihre Filmografie interessant – und Pride and Prejudice dürfte ein besonders aufschlussreicher nächster Schritt sein.